27. März 2026

Teenager ärgert die TSG Kaiserslautern nur kurzzeitig

Quelle: Die Rheinpfalz vom 24.03.2026

Die TSG Kaiserslautern spult weiter unbeirrt ihr Pflichtprogramm herunter. Gegen den ASC Grünwettersbach II gab es einen deutlichen 6:0-Sieg.

„Wir haben unsere Aufgabe souverän erfüllt“, lobte TSG-Abteilungsleiter Helmut Schneider das Team. In der 3. Bundesliga Süd sind die Buchenlocher nunmehr mit 28:2 Punkten nur deshalb auf dem zweiten Rang, weil der TTC immoXone Bietigheim-Bissingen bei gleicher Anzahl von Minuspunkten ein Spiel mehr absolviert hat. Die Baden-Württemberger hatten derweil spielfrei.

Ex-Nationalspieler muss sich strecken

Nach zwei klaren Doppelsiegen gewann auch der TSG-Topspieler Xi Wang seine Partie gegen Adrian Gossow in drei Sätzen und bleibt in dieser Saison weiterhin ungeschlagen. „Torben Wosik musste sich gewaltig strecken. Es war ein fantastisches Spiel“, lobte Schneider. Gegen den jungen Kolumbianer Emanuel Otalvaro Garcia, einen U15-Spieler, hatte der ehemalige deutsche Nationalspieler viel Mühe, lag sogar mit 1:2-Sätzen im Rückstand. „Der Junge war bärenstark“, sagt Schneider über das spannendste Spiel des Tages, das Wosik in den Durchgängen vier und fünf jeweils mit 11:8 gewann. Der junge Südamerikaner ist mit 15 Jahren einer der besten Akteure seines Jahrgangs. Er kam auch schon in der höchsten deutschen Spielklasse, der Bundesliga, zu einem Einsatz und trainiert im Trainingszentrum in Grünwettersbach mit vielen Topakteuren.

In bester Besetzung lief der Tabellenvierte aus Grünwettersbach dennoch nicht auf. Insbesondere im hinteren Paarkreuz hatte die TSG auch deshalb nicht die ganz großen Probleme. Der Japaner Haruki Miyamoto und Luis Kraus gewannen jeweils in drei Sätzen.

Hoffen auf eine gute Ausgangsposition

Nunmehr gelte das Hauptaugenmerk dem Spiel gegen Kellerkind TV Limbach, das kurz vor dem direkten Wiederabstieg in die Regionalliga Südwest steht. Am kommenden Samstag wird, anders als ursprünglich geplant, in St. Ingbert gespielt. „Für Xi Wang wäre es schwer gewesen in Limbach. Ich gehe davon aus, dass einige Fans mitkommen“, meint Schneider. In Limbach ist die Halle ungemein eng, die Zuschauer sitzen direkt hinter den Banden. Die Halle ist dennoch regelmäßig gut besetzt. 

Wichtig ist für die TSG Kaiserslautern nicht nur ein Sieg, sondern auch die Höhe. „Vor dem Saar-Pfalz-Duell sind wir jetzt im Spielverhältnis gleich, haben aber ein Spiel weniger. Es kann auch aufs Spielverhältnis ankommen“, meint Schneider. Bei einem Sieg jedenfalls, gleich welcher Höhe, ist die TSG Kaiserslautern Tabellenführer. So könnte beim Saisonfinale in eigener Halle gegen Bietigheim bereits ein Remis reichen, um die Meisterschaft perfekt zu machen. Ungern jedoch lässt sich Schneider auf solche Rechenspiele ein. „Wir wollen gewinnen“, meint Schneider.

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