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Der Joker der TSG Kaiserslautern sticht

von Maria Huber12.10.2026 2 Min. Lesezeit

Wang Zeitung

Eine Niederlage und ein Unentschieden, das sich anfühlt wie eine Niederlage. Der Start der TSG Kaiserslautern in die Zweite Liga ist kein Traumstart, lässt aber hoffen.

Die Tabelle hat wenig Aussagekraft, aber die ersten Spiele haben schon so viel gezeigt, dass für den Kaiserslauterer Abteilungsleiter Helmut Schneider zu erkennen ist, dass in dieser Liga jeder jeden schlagen kann. Nach der 3:6-Niederlage der TSG zum Auftakt gegen Hohenstein-Ernstthal erlebte Schneider ein kurioses Spiel beim TTC indeland Jülich. „Wir haben 5:5 verloren“, fasst er zusammen, was am zweiten Spieltag passierte. „Die fünf Spiele, die wir gewonnen haben, waren alle sehr deutlich. Und von den fünf Spielen, die wir verloren haben, waren drei ganz knapp im fünften Satz. Wang Xi und Kirill Fadeev haben 2:1 in den Sätzen und 8:0 und 10:4 geführt und haben das noch vergeigt.“ Fadeev hatte im Einzel gegen Kas van Oost deutlich geführt und die beiden Sätze verloren, zwei Sätze aufgeholt und dann den fünften Satz verloren. Torben Wosik unterlag van Oost ebenfalls im fünften Satz.

Wang Xi siegt in drei Sätzen

Spitzenspieler Wang überzeugte, besiegte Laurens Devos in drei Sätzen. Divyanash Srivastava gewann gegen die Nummer eins klar mit 11:4, 11:8, 11:2. „Er hat ihn mit seinem Material deutlich beherrscht“, sagt Schneider, der dann verwundert mit ansehen musste, wie Laurens Devos’ Bruder Robin, wie er belgischer Nationalspieler, den Inder „abzog“.

Die TSG ist in der wenig aussagekräftigen Tabelle Vorletzter mit 1:3 Punkten nach lediglich zwei Spielen. Dahinter liegt nur Passau, der nächste Gegner, der allerdings erst einmal gespielt und 4:6 gegen Hiltpoltstein verloren hat. „Es ist eine Mannschaft, gegen die es zu punkten gilt“, sagt Schneider. Der aber auch betont, dass die Liga so ausgeglichen ist, dass selbst der aktuelle Tabellenführer 1. FC Köln (6:0) nicht unangreifbar ist.

Als Vorteil für die TSG sieht er, dass die meist inländischen und die wenigen ausländischen Spieler, die eingesetzt werden, immer verfügbar sind, was bei anderen Teams vielleicht nicht immer der Fall sei.

TSG Kaiserslautern empfängt Passau

Schneider ist jetzt gespannt auf das Heimspiel gegen TTC Fortuna Passau am Sonntag, 15 Uhr, in Halle 1 im Buchenloch, bei dem die TSG in der Halle noch einiges aufrüsten wird. Beim letzten Heimspiel war der Manager von Butterfly, Michael Janknecht, als Zuschauer vor Ort, weil seine Firma auch den Gegner sponsert und er beide Teams sehen wollte. Das Erscheinungsbild in der Halle gefiel ihm nicht, und er schickte spontan Material für eine neue Umrandung und neue Handtuchbehälter.

Damit erfüllen sich immer mehr Wünsche, die das Orgateam nach dem Aufstieg hatte. Nach einem Aufruf beim letzten Heimspiel meldeten sich zwei weitere Helfer. Nur ein Sponsor, der ein Fahrzeug für die Auswärtsspiele zur Verfügung stellt, hat sich bisher noch nicht gefunden. „Dann wäre die Stimmung auf der Heimfahrt nach der 5:5-‚Niederlage‘ vielleicht nicht ganz so gedrückt gewesen.“

QuelleQuelle: Die Rheinpfalz vom 12.10.2026

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